Die digitalen Anforderungen in Bildungs- und Forschungseinrichtungen steigen dramatisch an. Data Stewards sollen helfen, ihnen gerecht zu werden. Aber ihre konkreten Aufgaben und Kompetenzen sind unklar. Ebenso die Frage nach der richtigen institutionellen Verortung.
Data Stewardship ist noch ein sehr junges Arbeits- und Berufsfeld, aber betrachtet man die Liste der Aufgaben und Arbeiten der neuen Data Stewards, denkt man unwillkürlich: wie soll das alles aufgehen?
Erweiterung, Aktualisierung und Erhaltung der Datenbestände einer Bildungs- oder Forschungseinrichtung
Anpassung ihrer digitalen Infrastrukturen und Instrumente an die besonderen Anforderungen von Forschenden und Lehrenden
Bereitstellung von spezialisieren Lösungen für die Erstellung, Pflege oder Vernetzung von Bildungsinhalten oder Forschungsergebnissen, möglichst mit maßgeschneiderten Anwendungen der künstlichen Intelligenz
Konzeption und Leitung von entsprechenden Entwicklungsprojekten
Beratung von Mitarbeitenden über nachhaltige Konzepte, Strategien und Technologien des Datenmanagements
Überwachung von Datenrichtlinien und Datenstandards
Sicherung der Datenqualität und Förderung von Best Practices des Datenmanagements
und vieles andere mehr
Wie lassen sich all die Herausforderungen realistisch bewältigen? Und wie schaffen es kleine Einrichtungen, denen es an Mitteln für eigene Data Stewards fehlt?
Data-Stewardship-Services für Forschungseinrichtungen
Der digitale Wandel stellt Bildungs- und Forschungseinrichtungen vor immer neue Herausforderungen, und selbst große Einrichtungen mit spezialisierten Data Stewards stoßen schnell an ihre Grenzen.
Die Erfahrung zeigt, dass sich manche Aufgaben effizienter durch externe Data-Stewardship-Services erledigen lassen. Beispielsweise die Bereitstellung von professioneller Fachinformationen über Konzepte, Strategien oder Techniken des Datenmanagements. Oder Entwicklung von komplexen Anwendungen, die sich mit erfahrenen Spezialisten wesentlich schneller und ressourcenschonender umsetzen lassen. – So bleibt mehr Zeit für die individuelle Beratung und Begleitung.
Data-Stewardship-Services für Bildungseinrichtungen
Wenn von Data Stewardship die Rede ist, denken die meisten sofort an Forschungseinrichtungen. Aber in Bildungseinrichtungen stellen sich genau dieselben Anforderungen. Manche sagen sogar, sie sind dort noch anspruchsvoller, wegen der Vielfalt der Adressat:innen und ihren unterschiedlichen Ansprüchen.
In Bildungseinrichtungen stellen sich gesteigerte Anforderungen, was die Aufbereitung von digitalen Bildungsinhalten betrifft. Guided Authoring Lösungen können Lehrende Schritt für Schritt bei der Erstellung von digitalen Bildungsmedien unterstützen. Die konkreteste Form von Data Stewardship.
Task Shifting und Training on the Job
Wenn die Mittel für Data Stewards fehlen, werden digitale Herausforderungen meistens via Task Shifting erledigt, durch Umverteilung auf die Mitarbeiter:innen einer Einrichtung. Der Vorteil: Das spart Kosten. Der Nachteil: Die Abläufe sind oft ineffizient und die Resultate unzureichend. Was wiederum Kosten verursacht.
Externe Data Stewardship Services sind ein praktikabler Kompromiss. Sie unterstützen Mitarbeitende punktuell bei der Entwicklung von digitalen Projekten oder der Optimierung von digitalen Prozessen. Sie sorgen für eine effiziente Projektentwicklung mit überzeugenden Resultaten, und stärken dauerhaft ihre digitalen Kompetenzen.
Eine Investition, die sich in der Regel sofort auszahlt.
Mit der Entwicklung und Bereitstellung von dezentralen Data-Stewardship-Services betreten auch wir Neuland. Wir wissen nur, dass über kurz oder lang nichts dran vorbeiführt, aber nicht, wie man am besten dort ankommt. Deshalb freuen wir uns über alle Mitdenker:innen, Mitstreiter:innen, Mitentwickler:innen, die mit uns die neuen Möglichkeiten des dezentralen Web 3.0 entdecken.
