Interoperabilität

Als Interoperabilität bezeichnet man die Fähigkeit eines Systems, nahtlos mit anderen Systemen zusammenzuarbeiten.

Im Unterschied zur Kompatibilität geht es nicht um die Überführung digitaler Daten von einem System in ein anderes, sondern um eine systemübergreifende Nutzung. Interoperable Daten laufen konfliktfrei auf mehreren Systemen, kompatible nur auf einem.

Voraussetzung ist, dass die Daten in strukturierter Form vorliegen, so dass sie sich automatisiert verarbeiten lassen. So können sie ausgelesen, in ein einheitliches Datenschema gebracht und so aufbereitet werden, dass man sie systemübergreifend nutzen kann, für digitale Bildungsprojekte in den unterschiedlichsten Formen und Formaten.

Die auf diese Weise interoperabel gemachten Daten können nicht nur für kooperative, sondern auch für individuelle Projekte genutzt werden, aufbereitet für die besonderen Anforderungen eines Projektpartners, der sie über eine regelmäßige Datenextraktion oder einen kontinuierlichen Datenstream beziehen kann.