MemoSpaces

Empowering collective Reconstruction

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MemoSpaces sind digitale Werkstätten für kollektives Rekonstruieren, Dokumentieren und Visualisieren von (zeit)geschichtlichen Ereignissen.

Sie richten sich an Akteur*innen in Schulen, Hochschulen, Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren und anderen Bildungsorten mit dem Ziel, kooperativ gepflegte Bildungsressourcen aufzubauen.

Wir planen sie als virtuelle Workshops mit speziell gesetzten Schwerpunkten, u.a. zur Vernetzung von biographischen Daten, zur Visualisierung von chronologischen Abläufen oder zur Entwicklung von Vokabularen für die sachliche Erschließung geschichtlicher Ereignisse.

In Anlehnung an die neuen europäischen FAIR-Data Richtlinien in Forschung und Entwicklung geht es um den Aufbau von nachhaltig nutzbaren Bildungsressourcen sowie die Entwicklung entsprechender Verfahren und Werkzeuge.

Die besten Arbeiten und Ansätze sollen mit einem Hack of History Award ausgezeichnet werden (Projekt in Planung).

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Ko-konstruktives Erinnern

Ko-konstruktives Erinnern

Erinnern heißt Raum schaffen für die Begegnung unterschiedlicher Positionen und Perspektiven. Aber welche digitalen Möglichkeiten gibt es, Geschichte im Kontext ihrer unterschiedlichen Lesarten sichtbar zu machen? Und wie lässt sich ihre Fortschreibung und unterschiedliche Wirksamkeit in der Gegenwart anschaulich abbilden?

Mit mehrschichtigen Vokabularen lassen sich (zeit)geschichtliche Ereignisse aus unterschiedlichen Perspektiven erfassen und spannende Erkenntnisse über ihre besondere Wirkungsgeschichte oder die Geschichte der Geschichtsschreibung allgemein gewinnen.

Derzeit arbeiten wir an Schnittstellen, mit denen sich entsprechende Vokabulare in Entwicklungsumgebungen einbinden und kooperativ weiterentwickeln lassen.

Erinnerungskultureller Konsens

Erinnerungskultureller Konsens

Es gibt einen weitgehenden Konsens, dass wir unser Wissen von der Vergangenheit in all seinen vielen Formen und Formaten erhalten müssen, auch in seinen digitalen. Gleichwohl ist es kein Geheimnis, dass es wohl nichts Flüchtigeres gibt als digitale Formate des Wissens. Sie halten dem permanenten digitalen Wandel meist nicht lange stand und sind schnell wieder vergessen. Steht also unser erinnerungskultureller Konsens auf dem Spiel?

Leider fehlt es immer noch an geeigneten Formaten und Standards, die eine nachhaltige Nutzbarkeit von digitalen Bildungsressourcen sicherstellen könnten. Erste Ansätze lassen sich aber ausmachen. So orientiert sich das Projekt oral-history.digital explizit an den neuen europäischen FAIR Prinzipien für den Auf- und Ausbau nachhaltig nutzbarer Wissensressourcen.

Mit den MemoSpaces starten wir ein Projekt, um in kleinen Sprints neue Lösungen zu entwickeln.

Wir bleiben dran!