Laut Website Carbon, einem einschlägigen britischen CO2-Analysedienst, verursacht jeder Aufruf einer Webseite eine CO2-Emission von durchschnittlich 0,8g. Das scheint nicht viel, aber die Masse macht's.

Denn: Wenn alle 8 Milliarden Menschen auf der Welt eine Seite aufrufen, verursacht das eine CO2-Emission von 6400 Tonnen. Das entspricht ca. 3200 Interkontinentalflügen (Hin- und Rückflügen) über 8000km in der Economy-Class.

Geht man davon aus, dass ein Baum im globalen Durchschnitt etwa 20kg CO2 pro Jahr binden kann, braucht es 320.000 Bäume, um die CO2-Emission eines einzigen weltweiten Seitenaufrufs wieder zu binden. Wobei man nicht vergessen darf, dass alles wieder freigesetzt wird, wenn die Bäume sterben und verrotten.

Alles für eine einzige Seite, von der man nicht einmal weiß, ob sie nicht einfach weggeklickt wird.

Wir reduzieren den CO2-Footprint in der Wissenskommunikation

Wir kombinieren diverse Verfahren, um die CO2-Emission eines Seitenaufrufs zu reduziert. Offensichtlich mit Erfolg. Website Carbon ermittelt bei Webseiten, die mit einer minima.media Lösung erstellt werden, selten mehr als eine initiale Emission von 0,08g. Verglichen mit den durchschnittlich ermittelten 0,8g ist das eine Reduktion von 90 Prozent.

Unser Rezept:

Lazy Loading

Die effektivste Strategie überhaupt: Man lädt die Inhalte einer Seite erst, wenn sie im sichtbaren Bereich des Browsers erscheinen. Die Technik ist alt, und hört auf den schönen Namen Lazy Loading. Sie wurde ursprünglich für Webseiten mit vielen Bildern oder Videos entwickelt, um den Seitenaufbau zu beschleunigen. Wir wenden sie konsequent auf alle Inhalte einer Webseite an. Der Effekt ist enorm.

No Database

Die meisten Lösungen zur Erstellung von Webseiten, wie WordPress, Joomla oder TYPO3, werden mit einer Datenbank betrieben. D.h. ein Seitenaufruf erfordert eine ressourcenintensive Interaktion mit der Datenbank, was zusätzliche Energie verbraucht und entsprechende CO2-Emissionen verursacht. Moderne Verfahren sind nicht mehr auf eine Datenbank angewiesen, um Webseiten zu erstellen. Wir haben uns schon lange von Datenbanken befreit, was viele Vorteile mit sich bringt. Beispielsweise eine viel bessere Interoperabilität mit Künstlicher Intelligenz. Aber auch eine weitaus bessere Energieeffizienz. Und niedrigere CO2-Emission.

Standardkonforme Webseiten, schlank und fehlerfrei

Auch Fehler müssen verarbeitet werden. Der unbedachte Einsatz von Templates und Plugins führt schnell zu einem aufgeblähten und fehlerhaften Code. Er lässt sich nicht effizient verarbeiten und verursacht bei jedem Seitenaufruf eine erhöhte CO2-Emission. Schlanke und standardkonforme Webseiten lassen sich schnell und emissionsarm abrufen.

Modularisierung

Die konsequente Modularisierung aller Webressourcen, wie der CSS- oder Javaskript-Ressourcen zur Gestaltung und Programmierung einer Webseite, macht es möglich, sie nur zu verwenden, wenn sie wirklich gebraucht werden. Das gilt auch für Schriften. Sie verursachen eine überraschend hohe CO2-Emission. Werden die Ressourcen nicht gebraucht, werden sie nicht geladen, und verursachen auch keine CO2-Emissionen.

Wir kombinieren diese und andere Verfahren und haben sie überall standardmäßig integriert. So muss man sich um nichts mehr kümmern. Und kann etwas Gutes tun, ohne etwas tun zu müssen.