Konzept

Wer digitale Inhalte in maschinenlesbarer Form pflegt, kann sie automatisiert verarbeiten, zu digitalen Wissensmedien aller Art.

Dabei orientieren wir uns an nachhaltig nutzbaren Fomaten und Standards sowie an den neuen europäischen FAIR-Prinzipien zur Entwicklung nachhaltiger Bildungs- und Forschungs­ressourcen.

Findability

Digitale Inhalte müssen verlässlich auffindbar sein. Sie sollten sich systematisch mit Metadaten beschreiben lassen, über die man sie in digitale Bildungsressourcen einbetten kann.

Accessibility

Digitale Inhalte müssen ohne spezialisierte Technologien oder Tools zugänglich sein, für Menschen und Maschinen. Sie sollten barrierefrei sein für alle, die digitale Medien nur eingeschränkt nutzen können. Für schutzpflichtige Inhalte sollten Authentifizierungsverfahren verfügbar sein, die Bildungsinhalte auch granular verwalten lassen.

Interoperability

Digitale Inhalte müssen sich systemübergreifend verwenden und verarbeiten lassen. Nur so kann man langfristig Bildungsressourcen bewahren, vor allem, wenn sie von mehreren Institutionen, Initiativen oder einzelnen Personen erstellt und gepflegt werden sollen.

Reuseability

Digitale Inhalte müssen so erstellt werden, dass man sie vielseitig wiederverwenden kann. Dies gelingt am besten, wenn man sie in möglichst kleinen Komponenten erfasst.

Nachhaltig nutzbare Bildungs- und Forschungsressourcen

Damit Webressourcen für alle und allzeit problemlos nutzbar sind, werden sie nach einem einheitlichen Stan­dard erstellt, dem sog. Webstandard. Das zuständige Gremium für diesen Standard ist das World Wide Web Consortium (kurz W3C), gegründet von Tim Berners-Lee, dem Erfinder des Webs.

Das W3C unterhält ein Valdierungsverfahren, mit dem sich die Problemanfälligkeit von Webprodukten (Websites, Webapps etc) schnell feststellen lässt. Es unterscheidet zwischen Fehlern (rot), die bei Webprodukten am ehesten Probleme verursachen und mitunter eklatant gegen den Web-Standard verstoßen und Warnungen (gelb), die abhängig vom Browser der Nutzer:innen Probleme verursachen können, aber nicht unbedingt müssen und vielleicht Verstöße gegen den Web-Standard darstellen, die aber nicht immer problematisch sind.

In unserem halbjährlichen Valididationscheck unterziehen wir alle unsere Produkte einer Validation mit dem W3C-Validator und testen sie auf Fehler, die sich negativ auf eine nachhaltige Nutzbarkeit auswirken könnten.

Das Ergebnis: Nahezu alle Entwicklungsumgebungen performen nicht einmal auf ihren eigenen Seiten problemlos und fehlerfrei. Lass uns wissen, wenn du noch eine andere standardgerechte Entwicklungsumgebung kennst. Wir nehmen sie gerne in unsere Liste auf und werben für sie.

Entwicklungsumgebungen im Validierungsvergleich*

Errors Warnings

Minima.Media https://minima.media

0 0

Django https://www.djangoproject.com/

0 0

Flask https://flask.palletsprojects.com/en/2.0.x

0-1 2

Ruby on Rails https://rubyonrails.org

2 5

Koa https://koajs.com

4 5-6

Restify http://restify.com

5 3-4

Typo3 https://demo.typo3.org

5-16 5-7

Joomla https://joomla.org

7-11 3-7

web2py http://www.web2py.com/

10 0-2

WordPress https://wordpress.de

14-58 3-13

Ucoz https://www.ucoz.com

22-26 6-12

Symfony https://symfony.com/

25-38 22-23

Wix https://de.wix.com

26-156 4-6

Drupal https://drupal.org

31-32 5-20

Jimdo https://www.jimdo.com

34-60 4-5

One https://www.one.com/de

46-49 30-36

Weeblyhttps://www.weebly.com

80-81 9-14

GoDaddy https://de.godaddy.com

101-182 7-16

Laravel https://laravel.com

108-109 77

Squarespace https://de.squarespace.com

190-215 9-78

* Validierung der Demo- oder Startseiten der bekanntesten Anbieter von Entwicklungsumgebungen für Webprojekte (am 2.6.2021).

Die Seiten wurden nicht nur mit dem offiziellen W3C Validator analysiert, sondern auch mit anderen Validierungswerkzeugen. Die angegebenen Werte spiegeln die Spanne der ausgegebenen Fehler und Warnungen. Dabei handelt es sich natürlich nur um eine Momentaufnahme. Um den aktuellen Stand einer Webseite oder Webressource zu erfassen, kann man jederzeit deren Adresse kopieren und in einen Validator einsetzen.

Echtzeitvalidierung

Prüfe und vergleiche selbst. Entweder mit dem offiziellen W3C Validator oder hier auf dieser Seite. Einfach die Adresse der Webseite, WebApp oder anderen Webressource kopieren (mit 'http://...' oder 'https://...'), einsetzen und sofort sehen, wie es um sie steht.